Katzen, Lifestyle

Ein Wunsch geht in Erfüllung – Die eigene Katze

3. Juli 2016

Ein großer Lebenswunsch ging am Freitag, den 1.7.2016 für mich in Erfüllung. Kater Sir Henry ist bei uns eingezogen. In diesem Beitrag erzähle ich dir von der Entstehung und der Erfüllung des Wunsches der eigenen Katze.

Schon als kleines Mädchen hatte ich mir immer Katzen gewünscht. Der Traum ging auch teilweise in Erfüllung. Ich bekam eine Katze, doch diese sah ich nur an den Wochenenden, da sie auf dem Land beim Vater meiner Schwester lebte. Schlussendlich hatte ich sie dann gar nicht mehr gesehen, da sie auf dem benachbarten Pferdehof weitergelebt und der Stiefvater zurück in die Stadt gezogen ist. Ich hatte eine tolle Zeit mit ihr und denke gerne an diese verrückte, wilde Katze zurück.

Warum nicht schon früher eine Katze?

Da meine Mutter eine Allergie auf sämtliche Tiere hat, konnte ich mir bei ihr keine Katze zulegen. Ich beschloss mir haarlose Tierchen anzuschaffen. Ein Gecko-Pärchen hatte es mir angetan und sie wohnten von nun an bei mir und meiner Mutter. Die beiden Pfauenaugentaggeckos (Phelsuma quadriocellata) waren schön anzusehen, doch von Schmusetieren war nicht die Rede. Ab und zu kam das Weibchen auf meine Hand um Honig (Leckerli) von meinen Fingern zu lecken, doch das war das höchste Maß an Zärtlichkeiten. Trotzdem habe ich die Zeit mit diesem typischen Ehepaar genossen. (Ja, es gab auch schonmal Zickereien und Eier.) Ich musste die Beiden leider hergeben, da ich nach München in ein Mädchenwohnheim zog um die Fachoberschule für Gestaltung zu besuchen. Tiere waren nicht erlaubt.
Als ich dann nach Augsburg zum studieren zog, fuhr ich jedes Wochenende zu meinen Eltern und meinem Exfreund, daher konnte ich mir zeitlich keine Katze leisten. Sie wäre andauernd alleine gewesen, und das kann man einem Tier nicht antun.

Nun, mit neuem Freund – wir sind seit circa 2,5 Jahren ein Paar – und neuer, größerer Wohnung stand der Katzenhaltung nichts mehr im Weg._heller_3

Warum eine Britisch Kurzhaar?

Die Rasse sollte einfach zu mir passen und mir optisch gefallen. Ich habe mich über die Eigenarten der jeweiligen Rassen in Büchern und im Netz kundig gemacht. Die Britisch Kurzhaar ist ein sehr gemütlicher und pflegeleichter Typ. Das Gesicht ist rund, die Augen groß und der Körper stämmig. Das vierbeinige Kindchen-Schema schlechthin.

Meine Suche nach dem Züchter

An sich war es mir im ersten Moment egal woher die Katze kommt. Sie sollte einfach vom Charakter her passen. In Foren und Facebookgruppen habe ich mich über „legale“ Züchter und Schwarzzüchter informiert. Für mich persönlich steht fest, das ich eingetragene Züchter bevorzuge, allerdings nicht ganz von den Schwarzzüchtern abgeneigt bin. Falls ein Schwarzzüchter sich wirklich gut um die Kitten und Elterntiere bemüht und seriös mit der Zucht umgeht, geht das für mich auch in Ordnung. Vom Tierheim hätte ich natürlich auch Kitten genommen. Doch meinen Wunschfarbschlag hat es dort nicht gegeben.
Ich habe die Züchterin von Sir Henry über eine Facebookgruppe kennen gelernt. Wir haben seit einem Tag nach der Geburt nahezu täglich Kontakt gehabt und mir wurden immer wieder aktuelle Bilder der Kitten zugeschickt. Nach der ersten Impfung konnte ich die vier Kitten besuchen und habe mich einige Tage nach dem Besuch für den kleinen Knirps entschieden. Falls du gerade vor der Entscheidung stehst, lass dir ruhig einige Tage Zeit und schlaf noch Mal drüber. Das Bauchgefühl trifft oft die richtige Entscheidung. 😉 _heller

Warum zwei und nicht eine Katze?

Das ist ganz einfach. Im Grunde würde mir eine Katze vollkommen ausreichen, doch eine Katze allein langweilt sich, jammert und ist einsam wenn keiner von uns Beiden zu Hause ist. Zudem würde ein Freigänger alleine besser zurecht kommen als eine Wohnungskatze. Ich bezweifle nicht, dass manche Katzen besser alleine zurecht kommen. Doch meistens sind sie gerne unter ihres Gleichen.

Warum zwei Jungs und nicht zwei Mädchen oder zwei Geschlechter?

Ich habe mich durch Foren gelesen und mir Tipps von meiner besten Freundin geholt. Oft können gleichgeschlechtliche Katzen besser miteinander auskommen. Die Jungs raufen sich richtig und die Mädchen sind eher Zicken wenn es um Streitigkeiten geht. Ich habe mich für zwei Jungs entschieden, da ich denke mit diesem Geschlecht besser zurecht zu kommen. Der Charakter der einzelnen Katze spielt natürlich auch eine große Rolle.

Wo ist der zweite Kater?

Ich hatte bereits einen blauen (Farbbezeichnung für grau) Kater mündlich reserviert, doch die Schwarzzüchterin hat ihn ohne meines Wissens gestern an jemand anderen verkauft. Mit der Begründung: „Die wollten ihn unbedingt und haben mir mehr Geld angeboten.“ Ich war fassungslos als ich das gehört habe. Was den zweiten Kater angeht, bin ich nun wieder auf der Suche nach einem passenden Spielgefährten für den kleinen Sir Henry.

Wir sind hin und weg von diesem kleinen Kampfschmuser und freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit ihm. Ich denke es wird noch einen separaten Beitrag zum Thema „Die ersten Tage im neuen zu Hause“ geben.

Würden dich noch mehr Beiträge zum Thema Katzenhaltung interessieren? Dann lass es mich unten in den Kommentaren wissen.

–Amani
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